[b]Netz gegen Nazis: `Wachsame Löwen` im Internet und in Vereinen gegen Rechts[/b] Die Wochenzeitung Die Zeit hat am heutigen Montag ein Online-Ratgeberportal gegen Rechtsextremismus gestartet. Mitinitiatoren des `[b]Netz-gegen-Nazis.de[/b]` sind der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) mitsamt der Jugendfeuerwehr. Als Fernsehpartner fungiert das ZDF, im Internet treten die wie `Die Zeit` zum Holtzbrinck-Verlag gehörenden sozialen Netzwerke studiVZ, schülerVZ und meinVZ als Werbepartner an. Mit zahlreichen Aktionen wollen die Projektverbündeten die nächsten drei Monate laut Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, der das Portal auch in einem Online-Video vorstellt, erst einmal `richtig klotzen`. Danach sollten die Erfahrungen zunächst `am liebsten zu einem Handbuch` gebündelt und `in hoher Auflage` an Schulen und in Vereinen verteilt werden. [img]http://p3.focus.de/img/gen/A/O/HBAOAkBaixP_Pxgen_r_220xA.jpg[/img] Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo Di Lorenzo zufolge soll über das mit einem Forum verknüpften Portal und den darum herum gestrickten Maßnahmen der Versuch der `systematischen Unterwanderung` der Gesellschaft durch rechtsradikale Gruppen unterbunden werden. Man müsse der Aufforderung der Neonazis, in die Sportvereine und die Feuerwehren zu gehen und dort um Anhänger zu werben, mit einem vergleichbaren Ansatz direkt vor Ort begegnen. `Lasst uns möglichst viel Basisarbeit machen`, umschrieb er das Hauptanliegen in einer Zeit, in der einerseits `nationale Autonome` bei der 1.-Mai-Demo in Hamburg aggressiv aufgetreten seien, andererseits Vorfälle wie ein Anschlag auf ein Heim mit polnischen Erntehelfern in Ostdeutschland kaum mehr Schlagzeilen machen würden. Die Hilflosigkeit etwa bei Lehrern oder Eltern gegen die Infiltration von Rechtsaußen sei groß, weiß der Mitinitiator der ersten Lichterketten gegen Ausländerhass in München. Daher sei die Ratgeberform wichtig. Di Lorenzo bestätigte, dass es online wie offline bereits `viele gute`, in eine ähnliche Richtung gehende Initiativen gegeben habe, gebe und künftig geben werde. Man würde auch gerne mit Experten dieser Aktionen zusammenarbeiten. `Wir haben ein großes Bemühen um Breitenwirkung und Nachhaltigkeit`, stellte er klar. 2000 hatten die inzwischen eingestellte `Woche`, Bild und ZDF-Online bereits die `Medien-Initiative: Netz gegen Rechts` ins Leben gerufen, der 2006 aber der Atem ausging. Noch im Mai will ferner der Verein Gegen Vergessen ein eigenes Webportal gegen Neonazis starten. [url=http://www.heise.de/newsticker/Netz-gegen-Nazis-Wachsame-Loewen-im-Internet-und-in-Vereinen-gegen-Rechts--/meldung/107431][b]Quelle[/b][/url] — Öhm… also eine Neuauflage von Cyber-Lichterketten für polnische Erntearbeiter, und irgendein ein Preis wird Giovanni auch noch sicher sein.
Kategorie: Freizeit Computer | Erstellt von: MaligneStichwörter:Ausländer, Deutsche, deutschland, Extremismus, Fußball, Gesellschaft, hamburg, Internet, Medien, münchen, nazi, radikale Gruppen, rechtsextrem, rechtsextremismus, rechtsradikal, Rechtsradikale, RWE, Sport, ZDF
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