Stichwörter:Ilisu, Ilisu Staudamm, Staudamm
| Direktlink, Email | |
| Websites | |
| Foren | |
43 Responses to “Ilisu Staudamm – Hasankeyf überfluten? #2”
Ich denke das ein Mindestdurchfluss von 60m3 garantiert wird. Diese werden aber nicht auf die 500m3 draufgeschlagen. Also minimum 60m3. nicht 560m3. Wie die Türkei letzendlich handelt ist ihr überlassen, um mal die Staudämme vollzumachen hat man für einen Monat kein m3 Wasser durchgelassen, da gingen die Syrer richtig ab, trotzdessen wurde nichts durchgelassen.
25. November 2009, 05:38Um deutlicher zu werden. Syrien hat heute pro Kopf genausoviel Süßwasser zur Verfügung wie die angeblich absolut wasserreiche Türkei, die ihr Wasser noch dumm verschenkt. Der Irak(!) hat weitaus mehr Wasser zur Verfügung, und trotzdem verschenkt die Türkei ein Teil ihres Wassers an den Irak. http://www.wwf.org.tr/wwf-tuerkiye-hakkinda/ne-yapiyoruz/su-kaynaklari/ ülke- Kıta Ortalaması Kişi Başına Düşen Kullanılabilir Su Miktarı (yıllık) SURIYE 1.200 m3 LüBN@ 1.300 m3 TüRKIYE 1.430 m3 IRAK 2.020 m3 ASYA ORTALAMASI 3.000 m3 BATI AVRUPA ORT. 5.000 m3 AFRIKA ORT. 7.000 m3 GüNEY AMERIKA ORT. 23.000m3 DüNYA ORT. 7.600 m3
25. November 2009, 05:38Deutschland lässt Mega-Projekt fallen Von Tobias Schwab Die Bundesregierung steigt aus dem umstrittenen Ilisu-Staudamm-Projekt der Türkei aus. Nach Informationen von FR-online.de wird Deutschland die Zusage einer Exportbürgschaft für das umstrittene Vorhaben am Tigris nach dem 6. Juli endgültig zurückziehen. http://www.fr-online.de/top_news/1803702_Ilisu-Staudamm-in-der-Tuerkei-Deutschland-laesst-Mega-Projekt-fallen.html deutsche firmen sollten in zukunft nicht mehr berücksichtigt werden, man muss ganz deutlich zeigen das sie sich nur ins eigene fleisch schneiden.
25. November 2009, 05:38Ich würde gerne zu diesen zwei Behauptungen eine seiröse Quelle sehen.
25. November 2009, 05:38Kann das sein das du nicht weisst was es mit der DTP auf sich hat??? für mich gibt es ab den letzten Monaten Türkische Kurden, und dann die DTP Kurden, dazwischen ziehe ich eine ganz klare linie!
25. November 2009, 05:38Hallo Özüm, im großen ganzen hat Turk doch recht. Was ich aber nicht verstehe sind solche Statistiken, das angeblich aus Batman oder Adiyaman so und soviele gestorben seien, usw.. Diese Provinzen gab es damals nicht mal. Und eine damals RIIIIESEN Provinz wie Malatya wird zB in diesen Statistiken kaum erwähnt. Also kein Wunder das ich dann gleich nachfrage und anzweifle. Aber damals gab es mit Sicherheit keine Million Kurden. Die meisten waren Tscherkesen und Turkmenen, sowie Türken ohne anderen ethnischen Hintergrund, vermute ich.
25. November 2009, 05:38Ich habe jetzt nichts handfestes gefunden, aber vielleicht kann ich es so verdeutlichen. Einwohner der Türkei um 1927 - 13.648.000 ---- Laut der Volkszählung im Jahre 1965 betrug die Bevölkerungszahl 31.391.421. Gefragt wurde nach der Mutter- und Zweitsprache. Sprache Muttersprache Kurmandschi 2,219,502 Zaza 150,644 (nehm ich auch mal mit rein) Rechne zurück, wenn sich kurden und türken, prozentual in gleicher weise vermehrt haben, dürfte es 1927 vielleicht 700.000-900.000 kurden gegeben haben. Vielleicht waren es 1919 1 bis 1.5 mill. kurden, das ändert aber nichts daran das die Türken den Grossteil der Bevölkerung bildeten, somit sollte es auch klar sein das viel mehr Türken als Kurden im Krieg gestorben sind Was glaubst du wieviele kurden es zu Zeiten des Befreiungskrieges gab? quelle http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/handbuch_texte/pdf_Kroehnert_Tuerkei_2008.pdf wiki
25. November 2009, 05:38Also um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen. Ich persönlich bin für den Staudamm! Aus folgendem Grund. Wenn man Pro und Contra vergleicht ist der Staudamm für die Türkei klar von Vorteil. Es ist nicht von der Hand zu weisen dass das Gebiet von Natürlicher Schönheit umgeben ist. Ebenso dass die Leute die dort seit Generationen leben ihre Heimet verlassen möchten. Fakt ist jedoch dass das Volk die dort leben arm sind. Um aus dem Gebiet ein Tourismusgebiet zu machen damit das Volk davon leben kann, müsste die Regierung das vielfache investieren wie für das GAP Projekt. Und mit vereinzelten Rucksacktouristen die kommen um sich die schöne Natur anzuschauen ist dem Volk auch nicht geholfen. Das ist etwas was sich die Türkei nicht leisten kann und leisten sollte. Man sollte vorausschauend handeln, was mit diesem Projekt auch gewährleitet wäre. IMO
25. November 2009, 05:38es freut mich das du Kurden akzeptierst ja ich weiß was dtpler sind und ich weiß auch das sie mit der pkk `inoffiziell` zusammen arbeiten! doch man sollte nicht alle Kurden in eine Schublade stecken wie Bal es schon mehrmals betont hat so ich habe eine LÖSUNG man könnte ein `künstliches` Fluss bauen/graben das, dass Wasser vom Dorf fern hält
25. November 2009, 05:38Das denke ich ebenfalls. Tarihi güzellikler karin doyurmuyor tabi ama sahip olunan nadir zenginliklerimizden birini sular altinda birakmaktan daha iyi cözümler bulunur, yeter ki istense.
25. November 2009, 05:38warum nicht gleich eine geldmaschine,dann hat jeder mensch für immer und ewig geld...
25. November 2009, 05:38Schaust wohl zu viel Science Foction Movies. Gut, dann habe ich auch eine sehr gute LÖSUNG! Wir sollten einen riesengrossen Biemer bauen mit dem wir diesen ganzen Gesindel Wegbiemen können! Scotty! Energie!
25. November 2009, 05:38Hasankeyf soll ja abgetragen und in einem Geschichtspark neu aufgebaut werden. Geht also nicht verloren. Hier noch was interessantes: Spielt also überhaupt keine Rolle, ob Deutschland, usw. ihre Unterstützung verweigern. Dann wird es eben anders finanziert. Mit Geldentzug kann man der Türkei hier also nicht drohen.
25. November 2009, 05:38was soll daran since fiction sein? hier in Deutschland gibt es genügend künstliche Flüsse die das Wasser aus den Wohngebieten umleiten! ja scotty hat dich anscheindend auf den Mond gebeamt
25. November 2009, 05:38Türkei ist aber nicht Deutschland! Schon mal Gedanken gemacht wieviel der Staat für so ein Projekt springen lassen müsste? Damit will ich jetzt nicht sagen das Türkei ein armes Land ist, aber geizig wenn es um solche Sachen geht. Womit wir wieder beim Thema Science Fiction wären!
25. November 2009, 05:38Wer die Gegner dieser Projekte sind, wird natürlich geschickt ausgeklammert. Das diese in Deutschland, EU sich leicht gehör verschaffen können ist nicht verwunderlich, sobald es gegen die Türkei geht, macht jeder gerne mit.
25. November 2009, 05:38[QUOTE=`Turk` ] Dieser Satz aus dem Artikel ist Quatsch: Das einzige was passiert ist, dass die deutschen, österreichischen und schweizer Firmen aussteigen und der Bau dadurch um 2-3 Jahre verzögert wird. Da muss man dann eben neu planen und andere Firmen finden. Das der Ilisu-Staudamm gebaut wird, ist zu 100% sicher. Im Grunde sind diese ganzen Protestierer sowieso total verblödet. So hätten sie die Deutschen, Österreicher und Schweizer, die die Umsetzung kontrollieren könnten. Wenn sich die Türkei chinesische Partner holt, hört die Protestierer überhaupt keiner mehr an. Da können sie dann ja in Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens protestieren.
25. November 2009, 05:38[b]Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk kämpft gegen den Mega-Staudamm-Bau[/b] [img]http://images.derstandard.at//2009/06/04/1244117208385.jpg[/img] Die Kampagne gegen den Bau des Ilisu-Staudammes im Südosten der Türkei, hat seit gestern einen gewichtigen Unterstützer mehr. Orhan Pamuk, Literaturnobelpreisträger und weltweit bekanntester Autor der Türkei, unterzeichnete nach Angaben eines Sprechers des Bündnisses gegen den Mega-Staudamm jetzt auch die Protesterklärung. Darin fordern die Unterzeichner den türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan, und die österreichische, die deutsche und die Schweizer Regierung auf, das Projekt einzustellen und stattdessen den Antrag, das Tigristal rund um die antike Stadt Hasankeyf, die in dem geplanten Stausee untergehen würde, zum Weltkulturerbe zu erklären, zu unterstützen. Pamuk reiht sich mit seiner Unterschrift in eine ständig wachsende Gruppe türkischer Umweltschützer ein, die bislang bereits von dem prominenten Musiker Tarkan und dem deutsch-türkischen Filmemacher Fatih Akin unterstützt werden. (...) Die türkische Regierung will den Damm vor allem für die Stromerzeugung nutzen. Außerdem sollen mit dem Wasser etliche Hektar künstlich bewässert werden, die bislang für intensive Landwirtschaft zu trocken sind. Der Bau des Dammes hätte allerdings enorme soziale, ökologische und kulturelle Konsequenzen. Bis zu 60.000 Menschen würden ihre Häuser und Felder verlieren und müssten umgesiedelt werden. Der Dammbau hätte für Flora und Faune erhebliche Auswirkungen und vor allem würde eine der wichtigsten antiken Stätten der Türkei, die über 10.000 Jahre alt Siedlung Hasankeyf, in den Fluten versinken. Außerdem befürchtete der Irak, dass am Unterlauf des Flusses nach dem Dammbau wesentlich weniger Wasser ankommen würde und das weltweit größte Sumpfgebiet im Mündungsbereich von Tigris und Euphrat austrocknen könnte. Auf einer Protestveranstaltung in der letzten Woche in Berlin hatte der ehemalige Weltbankmitarbeiter Robert Goodland noch erklärt, der Damm würde von der Weltbank niemals finanziert, weil er den ökologischen und sozialen Standards nicht entspricht. [url=http://derstandard.at/?url=/?id=1244116921636][b]=> zum Weiterlesen[/b][/url] --- Das erinnert mich an einige Villenbesitzer am Bosporus, die nichts verwerfliches darin sehen mit ihren Immobilienerwerben und Bauten die Naturschönheit des Bosporus zu zerstören, sich aber nebenbei gegen Projekte stark machen, dessen Nutzen der Allgemeinheit, und insbesondere, der ärmeren Bevölkerung zu gute kommen wird. Als millionenschwerer Popsänger, und vom Ausland finanzierten Schriftsteller ist es natürlich eine Selbstverständlichkeit, die Entfremdung von der Realität des eigenen Landes als `Engagement` zu verkaufen, und sich dafür einzusetzen. Verständnis und Bezug zur Realität waren zudem nicht die besonderen Charaktereigenschaften der elitären Klasse. Wie sagte es einst Marie Antoinette, als man ihr von der Hungerkatastrophe in der Bevölkerung berichtete: `Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.`
25. November 2009, 05:38@Orhan Pamuk.. Das die Türkei bereits heute unter einer Wasserknappheit und somit Lebensmittelknappheit leidet scheint ihn nicht zu jucken. Das in 30 Jahren die Türkei laut Prognosen um weitere 3 Grad wärmer werden wird und zeitgleich um die 30% mehr Einwohner haben wird und vondaher noch mehr Probleme haben wird, scheint ihn auch nicht zu jucken. Der Ilisu MUSS gebaut werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Der Tigris speist sich zu 48% im Irak und zu 52% in der Türkei. Die Türkei kann im besten Fall ihre 52% voll verbrauchen. Der Irak könnte es dann mit ihren 48%. Was will der Irak dann noch von der Türkei zusätzlich? Desweiteren hat der Irak 25 Mio Menschen zu ernähren, die Türkei 75. Außerdem muss dort unten die Bevölkerung in Arbeit und Brot, damit sie von dummen Gedanken wegkommen.
25. November 2009, 05:38Die Bevölkerung dort braucht diesen Staudamm auch. Erstens zur Stromversorgung und zweitens können dann etliche Hektar bewässert werden, die jetzt viel zu trocken für intensive Landwirtschaft sind. Das solche Typen wie Pamuk nun auf den Zug aufspringen wundert mich überhaupt nicht. Er versäumt wirklich keine einzige Gelegenheit sich gegen die Interessen der Türkei zu stellen. Ist ja auch klar, dass es Pamuk dabei nur um seine eigene Publicity geht (siehe medienwirksames Shirt was er an hat) und nicht um die Beschäftigung und Versorgung der armen Bauern vor Ort. Solche Typen finde ich einfach zum kotzen.
25. November 2009, 05:38[url=http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSL7318197]Quelle (weiterlesen)[/url] Dabei handelt es sich um das Wasser des Euphrat, dass in der Türkei gestaut wird. Wenn wir jetzt noch den Ilisu-Staudamm am Tigris bauen, dann heulen uns die Iraker wohl noch mehr die Ohren voll.
25. November 2009, 05:38sollen sie uns billiges ÖL geben
25. November 2009, 05:38Wir müssen unbedingt noch weitere Staudämme bauen. Irak hat genug Wasser.
25. November 2009, 05:38[b]Türkei will Bau von Ilisu-Damm auf jeden Fall durchziehen[/b] [b]Baubeginn im Juli auch ohne internationale Unterstützung[/b] Die Schweiz, Deutschland und Österreich haben im Dezember Vorbehalte gegen das Vorgehen der Türkei beim Bau des Ilisu-Staudammes angemeldet und Kreditbürgschaften gesperrt. Davon will sich Die Regierung in Ankara aber nicht abbringen lassen. Erdogan will im Juli mit dem Bau beginnen. (sda/dpa) Die Türkei will den Bau des umstrittenen Ilisu-Staudamms auch ohne internationale Geldgeber noch im Juli beginnen. Bei einem Treffen der Verantwortlichen sei laut Medien beschlossen worden, vom 30. Juli an die Fundamente für den Damm zu errichten. ... [url=http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/tuerkei_will_bau_von_ilisu-damm_au_jeden_fall_durchziehen_1.2751374.html][b]Quelle + Weiterlesen[/b][/url] --- Dumm gelaufen. Da werden sich einige deutsche Firmen `grün` ärgern.
25. November 2009, 05:38Die Wasserpolitik gegenüber Syrien und Irak sollte dringends überdacht und festgelegt werden. [url=http://www.milliyet.com.tr/Guncel/HaberDetay.aspx?aType=HaberDetay&KategoriID=24&ArticleID=1107088&Date=16.06.2009&b=Firat%20ve%20Dicle%20kuruyor]Firat ve Dicle kuruyor ![/url] Schauen wir mal erst wen wir hier vor uns haben. Ein Syrien! Verlangt von unserem Euphrat 500 m3 Wasser pro Sekunde. Die Türkei legte dies noch unter Özal fest. Garantierte den Syrern diese 500 m3/sec und seitdem, wurde diese Menge nie unterschritten, kein Vertragsbruch. Wer macht denn solche Verträge bitte schön? Was sind das für türkische Verantwortliche? Was haben sie gelernt? Wissen sie überhaupt was sie da tun? Ich konnte zB nach ganz kurzer Recherche herausfinden, das der Euphrat eine durchschnittliche Wassermenge von etwa 1000m3/sec aufweist. Dieses Wasser entspringt, speist sich in den Bergen Ostanatoliens, Nicht Syriens. Trotzdem kommen türkische Verantwortliche an, und sagen das sie gern die Hälfte unseres Wassers an Syrien übergeben. Ohne irgendwelche Forderungen oder Auflagen wohlgemerkt. Syrien hingegen regelt soetwas ganz anders. Nicht immer entspringen die Flüsse dieser Region in der Türkei und münden in Syrien. In mindestens einem Fall ist es andersrum. Der Fluss Asi entspringt in Syrien und mündet in der Türkei bei Antakya in das Mittelmeer. An diesem Fluß der ein durchschnittliches Wasservolumen von etwa 50m3/sec hat, und wodurch hunderttausende ha Land in Antakya bewässert werden, hat Syrien gleich 5 Staudämme auf ihrer Seite gezogen. Mittlerweile ist diese Fluss auf türkischer Seite ausgetrocknet. Da frage ich mich, wo waren da denn unsere Sachverständien und Veranwortlichen mit ihren zwischenstaatlichen Verträgen? Oder spielen türkische Bauern keine so besondere Rolle? [url=http://www.hurhaber.com/news_detail.php?id=119441]Suriye ile su krizi[/url] So machen es die Syrer. Die Syrer sind es auch, denen nicht nur ihre Brüder(?) in Antakya irgendwo vorbeigeht, auch ist es denen egal was mit ihren Brüdern im Irak passiert. Im Irak kommt vom Euphrat fast gar nichts an. Auch da hält es Syrien nicht für nötig Verträge zu schließen. Ich erinnere zur Kenntnissnahme, der Euphrat enspringt in der Türkei, verläuft dann durch Syrien und mündet dann im Irak in den Persischen Golf. Das der Irak (Euphrat) oder das Antakya (Asi) austrocknen geht an den Syrern vorbei. Und wir beschließen den Syrern so einfach freiwillig, ohne irgendwelche Auflagen genau die Hälfte unseres Euphratwassers zu überlassen. Das kann nicht angehen. Vorallem deshalb nicht, weil nicht berücksichtigt wurde das die Wassermenge des Euphrats von Jahr zu Jahr weniger wird. Wir haben die Klimaerwärmung. Pessimistische Prognosen sprechen von einer Klimaerwärmung der nächsten 30 Jahre in der Türkei von 6 (!) Grad! Optimistische von 3(!) Grad! Desweiteren sollen auch die Niederschläge weniger werden. Wisst ihr was das bedeutet? Selbst im besten Fall,also wenn das Klima um 3 Grad wärmer wird und die Niederschläge um 10% abnehmen, würde sich der größte Teil der Türkei in eine Wüste verwandeln. Dann gibts auch keine Gletscher mehr im Osten und keine großen Flüsse. Und eben auch keine 1000m3 Wasser pro Sekunde. Was passiert denn, wenn der Euphrat in 30 Jahren nur noch durchschnittlich(!) 500 m3/sec Wasser gibt? Demnach müssten wir alles den Syrern geben und wir selbst hätten nichts, der Irak hat jetzt schon nichts. So läuft das nicht. Worauf achten die leute bei einer Verhandlung eigentlich? Ich hätte den Syrern gesagt. Schaut auf diese Landkarte. Da ist unser Osten, wo der Euphrat gespeist wird. Riesige Landschaften, die wir schützen und nicht verschmutzen dürfen, damit wir etwas davon haben. Dann unser Südostanatolien. Dort leben 7 Mio Menschen. Sie müssen ernährt werden. Nicht nur heute, auch in 30 oder 60 Jahren. Dafür wird viel Wasser benötigt. Auf der anderen Seite der Landkarte ein Syrien mit 20 mio Einwohnern. Rund 15 Mio der Syrer wohnen im Westen ihres Landes, wo es genügend Niederschläge gibt. Nur 3 Mio Syrer um den Euphrat und im gesamen Nordosten Syriens. Nun,würde ich da halbe halbe machen? Wer macht denn sowas? Diese verträge müssen aufgrund der klimaerwärmungbedingten Dürren neu erarbeitet werden. Syrien sollte meines Erachtens nicht mehr als 15% der duchnittlichen Wassermenge unter Garantie bekommen dürfen. Und das auch nur dann wenn sie: 1. Im Gegenzug uns auch 15% des Wassers des Flusses Asi verspricht. 2. Mindestens 3% des Wassers weiter an den Irak übergibt. 3. Dafür sorge trägt das ibs im nördlichen Syrien die Ausbreitung der Wüsten aufgehalten werden, indem massiv aufgeforstet wird und große landwirtschaftliche Flächen wieder als Weideland genutzt werden. Hält sich Syrien nicht daran und droht oder laber, `Gib alles Moselmbruder, sonst bin ich dein Feind` usw... Dann, sollte die Türkei auch die 15% nicht geben. Vergessen wir nicht das in wenigen Jahren das Wasser in der Türkei richtig, aber richtig knapp wird. Ilisu muss gebaut werden, Aber nicht für den Nordirak!!!
25. November 2009, 05:38Hier ein paar Fragen & Antworten seitens ` Exportkreditgarantien der Bundesrepublik Deutschland `
25. November 2009, 05:38Das ist neu. Dann hat die Türkei jetzt vor kurzem dies mit dem Irak wieder einmal schön heimlich vereinbart. Toll. Mal einige Daten über den Tigris. Es soll sich zu etwa 50% aus Quellen in der Türkei speisen. Macht ein durchschnittliches Volumen von etwa 500m3/sec aus. Die andere Hälfte also weitere 50% aus Quellen aus dem Irak, weitere 500m3/sec. Der Irak hätte also demnach genug Wasser, auch wenn die Türkei all ihr Wasser benutzt. Der Irak hat es aber wohl außenpolitisch erreicht das sie neben den (durchschnittlich!) 500m3/sec noch weitere immer garantierte(!) 60m3 von der Türkei bekommt. Machen 560m3/sec. Die Türkei verzichtete Dank ihrer Außenpolitik einfach auf 60m3/sec Wasser und gibt sich mit 440m3/sec zufrieden. Und das obwohl die Türkei 3 mal mehr Menschen ernähren muss als der Irak. Wasser ist nicht etwas was man einfach so verschenken sollte. Es wird in der Türkei knapp. Wie gesagt, auch wegen der Klimaerwärmung. Es ist ja nicht so, das zB der Irak nur den den Tigris mit seinen dann 560m3 hat. Auch hat sie den Euphrat und auch jede Menge Grundwasser. Und auf der anderen Seite machen der Euphrat und der Tigris rund 60% der türkischen Süßwasserreserven aus. Und da verzichtet man einfach auf 10-20 oder 30% ihrer Reserven, also... Da fällt mir echt nichts mehr ein.
25. November 2009, 05:38Als ob es irgendjemanden jucken würde was aus dieser Stadt Hasankeyf wird, man will nur den Wachstum der Türkei verlangsamen, als Vorwand nimmt man dann sowas. Die EU will nicht das wir vorankommen, man sollte sich umorientieren und sich neue Partner ala Russland suchen.
25. November 2009, 05:38Als Menschen aus der zivilisierten Welt Manna Hatta und den Rest sich zu eigen machten, zubetonierten und sämtliche zuvorigen Hinterlassenschaften vernichtet haben, hat sich auch keiner aufgeregt. Ich halte es da mit der Redensart: `Was juckt es die stolze Eiche, wenn sich der Eber an ihr reibt.` Man hat im letzten Jahr spektakuläre Ausgrabungen in Istanbul durchgeführt. Es wurden hierbei Hinterlassenschaften einer noch nicht bekannten Hochkultur gefunden, das 7.000 Jahre zurückliegt. Wer weiß was alles von den späteren Eroberern wie den Römern und Mittel-Griechen, dort an historischen Kulturgütern zerstört wurden.
25. November 2009, 05:38You must be logged in to post a comment.
Du hast mich wohl missverstanden. Die 500+60 setzen sich anders zusammen. 500 macht das Wasser aus den Bergen des Irak(!) die dann in den Tigris münden und 60 aus den Bergen der Türkei die dem Irak zusätzlich geschenkt werden. Machen 560 für den Irak. Und da die Berge der Türkei auch led. 500 geben, bleibt für die Türkei dann 440 zur Nutzung.
25. November 2009, 05:38