. [b]Uygurische Freiheitskämpferin: Rebiya Kadeer[/b] [img]http://www.forumamfreitag.zdf.de/ZDF/s_img/65/0,6752,5980609-render-O2-,00.jpg[/img] Sie gehört zu den angesehensten Menschen und auch Familien innerhalb der unterdrückten Uyguren und wurde verfolgt, inhaftiert, gefoltert, enteignet. Die chinesische Besatzungsmacht tat alles um diese Person mundtot zu machen. Fünf Jahre saß sie im Gefängnis weil sie als Abgeordnete des chinesischen Nationalen Volkskongresses das chinesische Unrecht an ihrem Volk anprangerte. Wohlgemerkt, Ost-Turkestan wird seit 1949 von der Volksrepublik China besetzt. Die Uyguren waren kein staatenloses Volk und sind auch keine Minderheit. Ihre Heimat wurde okkupiert, besetzt, deren Menschen gefoltert, massakriert und mittels der chinesischen Bevölkerungspolitik wurden fast 10 Millionen Chinesen in Dogu Türkistan fremd angesiedelt, so daß die Bevölkerungsstruktur 50% Uyguren und 50% Chinesen sind. Langfristig will die aggressive chinesische Unterdrückungspolitik sämtliche Uyguren assimilieren, und die, die sich nicht beugen, in die Gefängnisse stopfen, oder auch massakrieren, wie vor 10 Jahren, als über 200 Uyguren nach einer chinesischen Provokation massakriert worden. Hier ein Auszug aus dem [url=http://www.forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,5557112,00.html][b]Mona Lisa – Magazin des ZDF[/b][/url], das über Rebiya Kadeer berichtet hatte: [b]Chinas Staatsfeindin Nummer eins[/b] Die uigurische Freiheitskämpferin kennt das Leben aus unterschiedlichen Perspektiven: von Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat Ostturkestan bis zum Aufstieg zur reichsten Unternehmerin Chinas und Abgeordneten des Nationalen Volkskongresses. Von Enteignung und jahrelanger Einzelhaft durch chinesische Machthaber, zum Leben im Exil in den USA. [b]Die Stimme der Uiguren[/b] Der Himmel habe Rebiya Kadeer geschickt, sagen die Menschen, die sie verehren. Nein, wehrt sie ab, sie sei nur eine kleine Ameise auf dem langen Weg von Asien nach Europa. Von der ehemaligen Provinz Ostturkestan im Nordwesten Chinas nach Deutschland, wo sie über das Schicksal ihrer Landsleute berichten möchte: `Mein größter Wunsch ist es, die Stimme meines Volkes zu sein, deren Trost, deren Weinen zu sein, deren Sorgen zu tragen und unsere Sorgen der Welt nahezubringen.` Ihr Volk habe viele Sorgen, sagt sie: Die chinesischen Machthaber wollten die Kultur und Identität der Uiguren, ihres Volks, vernichten. Immer wieder seien in den vergangenen Jahren Aufstände blutig niedergeschlagen worden. Kritiker Pekings würden gnadenlos verfolgt, gefoltert und getötet. Schon als junge Frau lehnte sie sich gegen die Unterdrückung auf: `Ich habe immer gesagt, ich will die Freiheit und dafür werde ich kämpfen. Aber die Leute haben mich ausgelacht und mich verhöhnt: `Wie willst du das schaffen, gar nichts wirst du schaffen, du erzählst Märchen.“ [b]Reichste Unternehmerin Chinas[/b] Einem Märchen gleicht zunächst auch ihr Leben: Geboren als Tochter eines Goldgräbers und aufgewachsen in Zeiten von Flucht und Vertreibung, eröffnet sie als junge Frau eine kleine Wäscherei in ihrer Heimat und steigt zur reichsten Unternehmerin Chinas auf. Zehn Kinder bringt sie auf die Welt. Rebiya hat Geld und Macht. Als Abgeordnete des Nationalen Volkskongresses prangert sie immer wieder die Unterdrückung der Uiguren an: `Das Wichtigste im Leben ist, dass man dafür kämpft, woran man glaubt.` Doch ihr Einsatz für die Freiheit wird bitter bestraft. Rebiya sitzt fünf Jahre im Gefängnis in Dunkelhaft und wird jeden Tag gefoltert: `Nach einiger Zeit war ich völlig orientierungslos. Sie haben zwei Jungs aus ihrer Zelle geholt, einer war am ganzen Körper blutverschmiert, der andere blutete am Kopf. Sie haben mir die beiden gezeigt und sagten, wie willst du die Uiguren schützen, wenn du dich selbst nicht retten kannst?` [b]Fünf Kinder als Faustpfand[/b] Ihre Freilassung verdankt Rebiya Kadeer Menschenrechtsorganisationen aus der ganzen Welt. Seit 2005 lebt sie mit einem Teil ihrer Familie in den USA. Fünf ihrer Kinder behielten die chinesischen Machthaber als Faustpfand, wie sie sagt, zwei Söhne sind in Haft, ihr Schicksal ist ungewiss: `Nachts tauchen immer wieder die Bilder der misshandelten Jungs aus der Haft auf und dann stelle ich mir vor, wie meine beiden geschlagen werden`, sagt Rebiya mit einem gequälten Lächeln, das ihren tiefen Schmerz verbergen soll. Doch bei aller Sorge um ihre Kinder, aufhören zu kämpfen, das kann die heute 59-Jährige nicht: `Ich versuche mich immer damit zu trösten, dass ich nicht die einzige Mutter bin, deren Kinder im Gefängnis sind, sondern dass Tausende Mütter um ihre Kinder bangen, und auch für sie muss ich kämpfen.` [b]Mitreißende Biografie[/b] [img]http://www.forumamfreitag.zdf.de/ZDF/s_img/56/0,6752,5980600-render-U3-,00.jpg[/img] Rebiya Kadeer hat ihr Leben aufgeschrieben. Die Autobiografie `Die Himmelsstürmerin` wurde im Literaturhaus München vorgestellt, vorgetragen von der Schauspielerin Ulrike Kriener: `Rabiya Kadeer ist mit ihrem Charme, ihrem Humor, ihrem Temperament und ihrer Leidenschaft eine Menschenfängerin im besten Sinne, und ich lasse mich liebend gerne von ihr einfangen.` Und damit würde schließlich Rebiyas größter Wunsch in Erfüllung gehen: dass sich die westliche Welt einfangen lässt, um sie in ihrem Kampf für ihr Volk zu unterstützen. TTK
Kategorie: Welt Zentralasien Turkrepubliken | Erstellt von: MaligneStichwörter:Besatzung, Bevölkerung, bor, china, Chinesen, Chinesisch, deutschland, Euro, europa, Folter, Kinder, Landsleute, Menschenrecht, Minderheit, münchen, Organisation, Orient, Ost-Turkestan, Ostturkestan, peking, Politik, Provinz, Rebiya Kadeer, republik, tsk, Turkestan, Uiguren, Uigurisch, Unterdrückung, Uygur, Uyguren, Volksrepublik, Volksrepublik China, ZDF
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61 Responses to “Uigurische Freiheitskämpferin Rebiya Kadeer”
Habe ihr Buch gekauft aber bin immer noch nicht zum Lesen gekommen.
25. November 2009, 05:38Das wird sie so leicht auch nicht. Es sei denn, sie bedient sich der Worte von Pamuk. TTK
25. November 2009, 05:38pamuk wurde ja von den tr. medien zum Held erklärt für die Uyguren würde sich natürlich nichts ändern. aber die Presse würden, auch wenn es nur für ein Tag wäre, ihre Aufmerksamkeit auf die Uyguren richten. die Tibeter sind nicht das einzige Volk, dass vom kommunistischen regime unterdrückt wird. Free Turkestan and Tibet
25. November 2009, 05:38Der Slogan ist gut - Signatur verdächtig.
25. November 2009, 05:38es wird zeit das die Wahrheit ans Tageslicht kommt.. Nicht nur die chinesen umlügen die Tibetische, uygurische Geschichte um,auch die Europär schreiben die türkische geschicht um..... http://www.mitglied.lycos.de/caymann68attila
25. November 2009, 05:38was wird denn umgeschrieben?
25. November 2009, 05:38Wenn das ZDF Leyla Zana als âkurdische Freiheitskämpferin bezeichnen würde, würde hier einige sicher wie Rumpelstilzchen in die Luft gehen.
25. November 2009, 05:38Man sollte hier genau differenzieren. Weder hat sich Rebiya Kadeer aktiv für den bewaffneten Kampf eingesetzt, noch mögliche einzelne Aktionen begrüßt. Zana dagegen hat sich - geschweige denn distanziert - sie begrüßt die PKK und ihren `Führer` ganz offen. übrigens: Zana wird bereits seit ihrer ersten Inhaftierung anfang der 90`er als eine Ikone für den `Kampf der Kurden` gesehen, und auch als `Freiheitskämpferin` bezeichnet. Die Mehrheit der Türken hat sich darüber nicht unbedingt über die westlichen Medien echauffiert. Auf einen Vergleich gebe ich nichts - insbesondere auf die Vorliebe der westlichen Medien in Sachen Freiheitskampf. DAS was in Ostturkestan paßiert, und das Schweigen aller Staaten, die aber sehr wohl ihre Finger gen anderen Staaten erheben, ist ebenso deren Schande. Sie tragen mit ihrem politischen Schweigen und ihrer Doppelmoral ebenso viel Mitschuld wie die VRC. [url=http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2004/10/14/a0229&type=98][b]Verspätete Ehrung für eine `Freiheitskämpferin`[/b][/url] [url=http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=2616][b]Sacharov-Preis[/b][/url]
25. November 2009, 05:38Ich denke nicht, dass eine uygurische Freiheitsarmee gegen eine Trillionen Chinesen nennenswerten Widerstand leisten könnte.
25. November 2009, 05:38@uhnmkijikmnhu das denke ich schon,das sie das können.es kann einer widerstandsgruppe doch zunächst nur um den widerstand als solches gehen.das zahlenverhältniss ist dabei nebensächlich.und wenn man das öffentliche-oder internationale interesse geweckt hat,ist das schon ein erfolg.
25. November 2009, 05:38In dieser Materie kenne ich mich viel zu wenig aus. Ich weiß nur, das es mal einen Sincan gab, dieser von China bis heute besetzt ist. Desweiteren habe ich mitbekommen, das diese Uiguren ihre Sprache frei sprechen können, so wie die Kurden in der Türkei. Auch ihre Kultur `einigermaßen` ausleben dürfen. Einige Beschränkungen haben sie, wie zB das der Ezan leise ausgerufen werden muss und ähnliches. Ansonsten gehe ich davon aus, das eben Peking entscheidet welcher Stausee, welche Universität oder Straße in Sincan errichtet werden soll, welche Uhrzeit sie haben müssen und ähnliches. Verboten sind separatistische Bestrebungen, und da sind die Chinesen nicht zimperlich. Selbst die 1-Kind-Familie soll bei Uiguren oder Tibetern nicht angeordnet worden sein, da angeblich die Zentralregierung Ausschreitungen vermeiden wollte. Aber wie gesagt, ich kenne mich zuwenig aus, habe mich nie so richtig damit befasst, meine Infos habe ich zumeist von deutschen Medien, usw.. Nur, ein Volk wie die Uiguren kann man nicht mit den Kurden vergleichen. Ich wüsste nicht das Uiguren nie einen Staat besaßen und zB zusammen mit den Chinesen gegen die Mongolen oder Japaner kämpften. Nichts haben die Uiguren mit Chinesen gemein, außer das sie dumm besetzt und fremdbestimmt werden. Das muss aber auch einen Grund haben. Wieso ist der Uigure nur so schwach?
25. November 2009, 05:38Die Frage nach dem Grund hast eigentlich mit Deiner Folgefrage nach der Schwäche der Uiguren bereits beantwortet. Das weltweite Interesse, Geschäfte mit dem Giganten VRC abzuwickeln, und eben der Tatsache, das die VRC sowohl politisch, als auch bevölkerungsmäßig ein politischer Schwergewicht ist, macht es den Uiguren einfach schwer gegen die Besatzermacht vorzugehen. Dabei bedienen sich die Uiguren noch nicht einmal der flächenmäßigen Gewalt, sondern ausschließlich friedlicher Mittel. Gerade aus diesem Grund brauchen die Uiguren die Unterstützung, primär der Türkei-Türken und der Turkstaaten, sowie natürlich die weltweite Unterstützung. Am Beispiel Tibets kann man sehen, das nur eine weltweite Unterstützung fruchten kann, wenn auch noch keinen Abzug der VRC, zumindest aber sind die Menschen über deren Schicksal informiert. Was für die Tibeter der Dalai Lama ist, ist für die Uiguren eben momentan Rebiya Kadeer. Ihre Präsent in TV- u. Radiosendungen, Interviews mit großen Zeitungen, Besuche bei Politikern usw. sind von daher sehr wichtig, und sollten von allen Türken unterstützt werden. [b]Ziel sollte sein:[/b] - Stopp von weiteren Chinesenansiedlungen in Ostturkestan. - Entschädigung der Uiguren und Rückgabe von enteigneten Land und Häuser. - Einhaltung der verfassungsmäßig gesicherten Autonomie. - Stopp von sämtlichen Millitärversuchen in Ostturkestan. - Abzug des Millitärs und sämtlicher chinesischen Beamten aus Ostturkestan. Seine Unabhängigkeit und 100-prozentige Souveränität wird es wahrscheinlich so leicht nicht erreichen, aber wenn die oberen Ziele erreicht sind, ist zumindest ein würdevolles Leben der Türken in Ostturkestan gesichert. TTK
25. November 2009, 05:38Genau aus diesem Grund fährt die Türkei auch die `One-China` Politik.
25. November 2009, 05:38Ich muss gestehen: Ich verstehe das leider auch nicht. Ich bin gegen ein Kurdistan und gegen alle, die diese Terroristen als Freiheitskämpfer bezeichnen. Gerade deshalb möchte ich mich nie in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen und eine Gruppe von Menschen, die in diesem Land Separatismus betreiben, als Freiheitskämpfer bezeichnen, denn das Motto heißt `Wie du mir, so ich dir`. Sollte die Türkei solche Gruppen als Freiheitskämpfer betiteln und somit den Wunden dieser Länder mit Salz bestreuen, so wird es nicht lange dauern, bis diese Länder `zurückschlagen`. Fakt ist, dass der Uigure in China einen eigenen Staat fordert - das nennt man Streben nach Freiheit. Was ist das dann, was eine scheiß PKK tut? Nein - beides ist letzendlich Terror, der nicht relativiert werden sollte. Ich bin oder war ebenso gegen ein Süd-Ostsetien, gegen ein Abhasien und ja, auch gegen ein Kosovo neben einen bereits bestehenden Albanien.
25. November 2009, 05:38Sowohl Ostturkestan, als auch Tibet, waren unabhängige Staaten, und sind von der VRC in fast selbiger Zeitspanne vor fast 60 Jahren völkerrechtswidrig besetzt, und annektiert worden. Es steht jedem frei sich über die Historie von Ostturkestan zu informieren. Terror ist, - wenn eine Heimat eines Volkes mittels atomaren Versuchen verseucht wird - wenn eine Heimat eines Volkes mittels massiven Neuansiedlungen von anderen Ethnien des nationalen Charakters beraubt wird - wenn ein Volk unter dem Vorwand einer 1-Kind-Politik willkürlich seiner Population beraubt wird, seine Frauen zu Abtreibungen gezwungen werden, Ehen nur nach Staatserlaubnissen bewilligt werden, Menschen unter den aberwitzigsten Gründen willkürlich verhaftet und hingerichtet werden, wenn ein Volk kriminalisiert wird. Alle, die meinen, der Freiheitskampf der türkischen Uighuren würde auf blutigem Terror fußen, kann ich lediglich grenzenlose Ignoranz vorwerfen, und die Möglichkeit in den Raum stellen, doch anhand von Daten hier vorzutragen, wieviele Menschen durch den marginalen Terror überhaupt umgekommen sind. Der Freiheitskampf der Uighuren fußt auf einer Aufklärung über die Lage in ihrer besetzten Heimat in der Diaspora. Die, die ihren Kampf in der Heimat fortführen, wird keiner von euch kennen. Weder werden ihre Bilder, noch ihre Namen in Andenken gehalten. Ihr könnt` sie alle mit ein wenig Glück auf einen der vielen schwarzweiß Fotos, oder heimlichen Videoaufnahmen mit einer Augenbinde, auf den Knien, oder Aufrechtstehend vor einer Wand sehen. Dieser Thread beschäftigt sich mit Rebiya Kadeer. Wer von euch hat sich denn überhaupt mit ihrer Geschichte, und die ihres Volkes beschäftigt, das ihr auf solch` einen Vergleich überhaupt gekommen seid, gar von `Fakten` schreibt?
25. November 2009, 05:38Schöner Beitrag, danke für die Information. Ich gebe gerne zu, dass ich mich mit diesem Thema nicht gut auskenne. Aber man sagt ja so schön: `Görünen köy kilavuz istemez`. Es ist eine Tatsache, Fakt, dass eine Gruppe von Menschen in dem bestehenden Staat China Aufstand machen. Dazu gehört zB der Anschlag gegen eine Polizeistation während den Olypischen Spielen, bei dem 16 Menschen zum Opfer fielen. Terror ist, so denke ich, die politisch motivierte Gewaltanwendung. Ganz egal, ob sie von `oben` kommt oder von `unten`. Dediklerine bakarsan Maligne, `kürtlerin ülkesi idi, topragi idi` de deniliyor anadolu, almanyada öyle ögretiliyor. Türkiye Cumhuriyetini tarafindanda, bu cindeki nazi misali iskenceler olmasa da, halkina karsi willkürlich yapilanlar da oldu. Bunu gerekce göstererek terör estirmek dogru degil. Caution türkiyedeki kürtler ile cindeki uygurlarin durumu tam olarak eslestirilemez, tarihi farkli ve cin ve uygurlarin bir olmalari icin bir durum olmadigini söyledi - katiliyorum. Benim su yazilarimda demek istedigim ama su: Ben, helede türkiye hakkinda, bu yazimi terörü iyimsemek, hafifletmek icin yazmiyorum. Tam tersine - hic birsey, herhangi bir ülkede ne olmussa olsun, terörü hakli cikarmaz diyorum. Cikarmamali. Ister 2 insanin cani yanmis olsun, ister 70 milyon insanin. Terör terördür. PKK vahsetini kücümseyenler benim canimi acittiklari icin, baskasida baskasinin canini acitsin istemiyorum.
25. November 2009, 05:38Hedik, weder in diesem Thread noch in diesem Unterforum geht es um Terror. Fallt nicht auf den Jargon des VRC-Regime rein, der tagtäglich weltweit in den verschiedensten Sprachen das Türkisch-Uighurische Volk KRIMINALISIERT. Die Voraussetzung und Vergleiche mit der Türkei, und auch anderen Staaten sind verschieden, wie es eigentlich nicht mehr geht. Ich hatte dies oben beschrieben. Die wenigen Anschläge, die es in Ost-Turkestan gibt, sind absolut marginal, und zudem aufgrund einer fehlenden freien Presse noch nicht einmal gesichert. Dort wird systematisch ein Volk vernichtet - und hierzu ist sowohl die Türkische, als auch internationale Solidarität für die Uighuren gefragt. DARUM kämpfen diese Menschen, wie auch Rebiya Kadeer in den USA, Uighuren-Organisationen in der Türkei, Deutschland und weltweit. Ich WIEDERHOLE es noch einmal: Ostturkestan und Tibet waren beide unabhängige Staaten und wurden 1949 von der VRC völkerrechtswidrig annektiert. Völker, deren legitime Staaten von anderen besetzt wurden, haben das Recht sich zu wehren. Aber selbst dahingehend beweisen sich sowohl die Uighuren, als auch die Tibeter absolut humanistisch.
25. November 2009, 05:38Oh,oh,oh.China hat 1949 Osttürkestan besetzt und tausende von Uiguren seitdem exekutiert, verschleppt, zwangssterilisiert etc.Wie kannst du von >integrität Chinas verletzen< reden?Haben wir ein Kurdistan besetzt,nein.Werden kurdische Mädchen von der TR Regierung verschleppt und zwangsprostituiert, müssen kurdische Frauen ihre Babys abtreiben?Nein, im Gegenteil...Wir alle wissen, dass vor Malazgirt keine Kurden in Anatolien lebten und diese nach den Türken aus dem Iran gekommen sind.Wären die Türken nicht nach Anatolien gekommen,wären möglicherweise auch keine Kurden dort. Ich empfehle dir das Buch von Frau Kadeer zu lesen, es heisst `Die Himmelsstürmerin`, dann bist du besser informiert und kannst dann die Lage beurteilen. Ich finde es auch sehr bedenklich, dass die Türkei aus Angst vor China keine Statements zu dem Thema Unterdrückung der Uiguren macht.Die Gök Bayrak der Uiguren ist in der Türkei verboten,wisst ihr das?
25. November 2009, 05:38Sonst geht es dir gut? Was für eine territoriale Integrität? Wie mein Vorredner `cen80` schon gesagt hat, gab es kein Kurdistan, welches wir besetzt hätten. China hat aber Osttürkistan besetzt. Wovon sprichst Du eigentlich? Deine Aussagen sind fern jeglicher Logik. Ein gesunder Menschenverstand würde genügen, um den Unterschied zu erkennen. @ cen80: Meinst Du diese Flagge? [img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/35/Ostturk.gif[/img] Jetzt weiss ich, welches T-Shirt ich im nächsten Türkei-Urlaub anziehen werde!
25. November 2009, 05:38@ cen80: Etwas heller (das ist zugleich auch meine Lieblingsfarbe) : [img]http://www.turkistanim.org/images/bayraq_k.jpg[/img]
25. November 2009, 05:38Und ich dachte schon mein Monitor spinnt
Natürlich ist es das wunderschöne `Türkis`, welches dieser Flagge ein Erhabenheit und zugleich eine unvergessliche Schönheit verleiht.
Etwas heller (das ist zugleich auch meine Lieblingsfarbe) : [img]http://www.turkistanim.org/images/bayraq_k.jpg[/img] das in Türkis ist doch die Flagge der Türkmenen aus dem NordIrak
25. November 2009, 05:38Xinjiang â Das Land der Uiguren ist ein Spiegel Tibets [b]Interview mit Rebiya Kadeer: Eine andere Minderheit, die gleichen Probleme [/b] [img]http://www.epochtimes.de/pics/2008/04/29/xxl/2008-04-29-xxl--20080419_Rebiya_Kadeer_12.jpg[/img] Die muslimische Minderheit der Uiguren mit rund neun Millionen Menschen, die in Ostturkestan der Autonomen Region Xinjiang leben, gehört zu den vom kommunistischen Regime am grausamsten behandelten Gruppen. Im Gegensatz zu Tibet ist die Resonanz westlicher Medien und Politiker auf das Leiden dieses Volkes recht gering. Dies mag an den geschickt von der chinesischen Propaganda gestreuten Gerüchten über Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida liegen, oder auch am bisherigen Fehlen einer charismatischen Person an ihrer Spitze wie dem Dalai Lama in Tibet. Mit Rebiya Kadeer, der ehemals reichsten Frau Chinas, haben die Uiguren nun eine Sprecherin gewählt, die dem Oberhaupt der Tibeter an Charisma nur wenig nachsteht. Noch Ende der 90er Jahre war sie eine angesehene Geschäftsfrau, die als Vertreterin der Xinjiang-Region auch vor dem Nationalen Volkskongress in Peking sprechen durfte. Das Leiden ihres Volkes wollte sie jedoch vor den Mächtigen Chinas nicht verschweigen - und so fand sie sich nicht lange später selbst in Einzelhaft in einem der vielen Arbeitslager in Xinjiang wieder. Sechs Jahre dauerte ihr Martyrium. Das Schlimmste seien die Schreie der Jugendlichen in der Nebenzelle gewesen, die man folterte, um damit auch ihren Willen zu brechen, sagte sie später. Heute ist sie unermüdlich unterwegs, trotz der ständigen Bedrohung für diejenigen ihrer elf Kinder, die in Xinjiang geblieben sind. Am 21. bis 23. April 2008 fand in Berlin der Weltkongress der Uiguren statt. Rebiya Kadeer sprach mit uns über die allgemeine Lage der Uiguren, ihre Hoffnung auf Beachtung durch die internationale Staatengemeinschaft und die Parallelen ihres Landes mit der aktuellen Situation in Tibet. ETD: Warum berichten westliche Medien so viel über Tibet und so wenig über die Uiguren? [b]Rebiya Kadeer:[/b] Der Hauptgrund ist, dass der Dalai Lama während der vergangenen vier Jahrzehnte im Westen Aufmerksamkeit erregt hat. Der Dalai Lama war in der Lage, mit seinem eigenen Volk und seiner eigenen Regierung aus Tibet zu flüchten. Er ist auch der Religionsführer seines Volks, so dass er anerkannt war als der Führer seines Volks. In unserem Fall zwangen die Sowjets die Uiguren-Führung, mit Mao zu verhandeln, und sie sollten nach China fliegen. Dann wurde behauptet, dass das Flugzeug explodiert sei. Sieben führende Köpfe der Uiguren, der Präsident und andere Minister, wurden getötet. Seitdem sind sie in der Lage, unser Gebiet zu kontrollieren. Unsere politischen Verwaltungen waren nicht in der Lage, zu flüchten. Dann entwurzelte die chinesische Regierung alle anderen Uiguren, die Führer hätten werden können. Seither ist es Uiguren-Organisationen rund um die Welt nicht möglich gewesen, einen Führer für sie zu wählen. Die chinesische Regierung hat sehr viele Informanten und Spione ausgesandt, um das Spiel âTeile und Herrsche` zu spielen. Aber dieses Mal, wegen Chinas schwerwiegender Unterdrückungen, haben die Uiguren beschlossen, sich zu vereinen. Jetzt spreche ich mit einer Stimme als Vertreterin der Uiguren. Weil die internationale Gemeinschaft Tibet seit so vielen Jahrzehnten Aufmerksamkeit geschenkt hat, wird in den Medien so viel über sie berichtet. Kurz nach den Protesten in Tibet hielten Uiguren, hauptsächlich Frauen, am 23. und 24. März einen sehr friedlichen Protest in Hotan und zogen durch die Straßen. Die Uiguren glauben, dass, wenn Tibet heute frei wird, wir morgen frei werden. Obwohl die allgemeine Öffentlichkeit nicht von unserer Situation weiß, wissen Politiker und Wissenschaftler von unserer Situation. China betrachtet uns auch als eine sehr sensible Angelegenheit. [b]ETD:[/b] Nach den Demonstrationen am 23. und 24. März - wie ist die Situation jetzt? [b]Rebiya Kadeer:[/b] Momentan ist die Situation wirklich schrecklich. Die chinesische Regierung sucht nach Uiguren und sperrt Uiguren ein. Sie durchsuchen manchmal Haus für Haus, dort ist die Situation wirklich fürchterlich. [b]ETD:[/b] Gab es in der jüngsten Vergangenheit vermehrt Demonstrationen in Ost-Turkestan? Rebiya Kadeer: Die Uiguren haben gegen China protestiert, seit sie unser Vaterland besetzt haben. Am 18. Januar 2008 erklärte der Richter des obersten Gerichtshofes bei einer Konferenz, dass es in den vergangenen Jahren 1.013 Fälle von Unruhe gegeben habe. Das zeigt, dass es dort ähnliche Proteste bereits gab. Die Behörden sagen, dass sie alle Anti-Regierungs- oder separatistische Aktivitäten waren. [b]ETD:[/b] 45 Uiguren wurden festgenommen. Es wurde gesagt, sie planten terroristische Akte. Was sagen Sie dazu? Rebiya Kadeer: Wegen der Geschehnisse in Tibet hat China sein Gesicht und seine Glaubwürdigkeit in der Welt verloren. Also richtet die Welt sehr viel Aufmerksamkeit auf China. Die chinesische Regierung will jetzt die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft zerstreuen. Gleichzeitig richtet das chinesische Volk aber seine Aufmerksamkeit auf die Aktionen der chinesischen Regierung, weil diese mittels des chinesischen Nationalismus deren Gefühle in eine andere Richtung bewegen will. Also war die beste Karte, die sie spielen konnte, die Uiguren-Karte. Daher täuschte die chinesische Regierung die chinesische Bevölkerung und erfand diese Art von Bedrohung, nämlich, dass Uiguren Terroristen sind. Anfangs behauptete die chinesische Regierung die so genannte âFlugzeugentführung`, hatte dafür aber keinerlei Beweise geliefert. Danach verhafteten sie 45 Uiguren und sagten, dass diese ausländische Journalisten, Reporter und Touristen entführen wollten. Sie versuchten, die Uiguren aussehen zu lassen wie die Leute von Bin Laden. überall gibt es den globalen Krieg gegen den Terrorismus. Also sollte die chinesische Regierung eine internationale Untersuchung anstreben, um beurteilen zu können, ob es wirkliche Terroristen sind oder nicht. Diese Uiguren könnten niemals irgendwelche Anwälte engagieren, um sich gegen die Anklagen zu verteidigen. Die chinesische Regierung würde sie foltern und sie dazu bringen, Dinge zu gestehen, die sie nicht getan haben. Sogar die Uiguren in Guantanamo wurden für unschuldig befunden. Wenn jene Uiguren entsprechend internationaler Standards angeklagt würden, bin ich sicher, dass sie für unschuldig befunden würden. [b]ETD:[/b] Was denken Sie über einen Boykott der Olympischen Spiele? [b]Rebiya Kadeer:[/b] Ich würde die Führer aus dem Westen dazu drängen, die Menschenrechte und die Leiden von Menschen wie uns als Priorität vor die Olympischen Spiele zu stellen. Ich bin sehr dankbar für die Position von Kanzlerin Merkel, weil sie Menschenrechte und unser Leiden über Handel oder die Olympischen Spiele setzt. [b]ETD:[/b] Was kann der Westen angesichts der Lage der Uiguren tun? Rebiya Kadeer: Meine langfristige Hoffnung ist, dass die internationale Gemeinschaft unsere Angelegenheit gleich behandelt wie die der Tibeter. Was sie tun können, ist, Untersuchungsteams und Reporter zu schicken, um herauszufinden, was mit uns geschieht. Die Nationen aus dem Westen in ihrem bilateralen Dialog mit den Chinesen sollten sie drängen, unsere Rechte zu respektieren. Führer aus dem Westen sollten uns auch treffen, um ihre Besorgnis über unsere Situation auszudrücken, so dass wir sie darüber instruieren können, was geschieht. Wir erwarten auch, dass die Führer aus dem Westen die chinesischen Behörden drängen, mit uns über eine friedliche Beilegung der Angelegenheit zu verhandeln. Es wäre wunderbar, wenn die westlichen Länder Untersuchungsteams schicken könnten, um die Gefängnisse und Exekutionskammern zu untersuchen, wie chinesische Behörden foltern, töten und Menschen hinrichten. Es wäre gut, die Welt davon wissen zu lassen. Die Fragen stellten Matthias Kehrein und Florian Godovits. Quelle: [url=http://www.epochtimes.de/articles/2008/04/29/275955.html]epochtimes.de[/url] Ein aufschlussreiches Interview mit Frau Kadeer, welches mich sehr berührt hat. Das Interview ist nicht mehr ganz aktuell, aber im Forum konnte ich es auch nicht finden. Falls vorhanden, bitte löschen. Die Chinesen möchten das Volk der Uiguren in alter SS-Manier zum Schweigen bringen. Mit Lügenmärchen wird der Westen getäuscht, der sich ohnehin nur für das Große Geld in China interessiert. Diese Doppelmoral kotzt mich an. Wobei ich anmerken muss, dass sich die Lage der Tibeter, trotz weltbekanntem Führer, auch nicht wirklich geändert, gar verbessert hat.
25. November 2009, 05:38Sie spricht genau den Punkt an, auf den man nicht oft genug hinweisen kann, das nämlich das VRC-Regime Tatsachen verdreht. 1. werden Uighuren kriminalisiert (Terrorismus) 2. wird die Tatsache, das Ost-Turkestan ein unabhängiger Staat war, der 1949 bis heute anhaltend von der VRC völkerrechtswidrig besetzt wurde, unter den Teppich gekehrt. Danke für den Artikel, SpecialForces.
25. November 2009, 05:38Zitat: Die Gök Bayrak der Uiguren ist in der Türkei verboten,wisst ihr das? Die frage ist Wieso?Aus welchen Grund ist Sie verboten?
25. November 2009, 05:38Welche Fahne? Diese hier: [img]http://www.meineturkei.de/shop/images/73-2-l.gif[/img]
25. November 2009, 05:38Durch welches, Gesetz oder Rechtsverordnung wird die Flagge denn verboten?
25. November 2009, 05:38. [b]Gök bayrak[/b] [img]http://www.turkistanim.org/images/bayraq_k.jpg[/img]
25. November 2009, 05:38Ist nicht verboten.
25. November 2009, 05:38You must be logged in to post a comment.
hab das Buch erst letztens gekauft. schade das sie den Friedensnobelpreis immernoch nicht bekommen hat Free Turkestan!
25. November 2009, 05:38